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Mühle Schönewalde

Mühle Schönewalde

Beschreibung

Der schlichte Mehlsackanhänger ist auf brauner Pappe gedruckt. Die Informationen, in schwarzen Buchstaben, sind schief aufgedruckt worden. Anhand der fehlenden TGL, wird klar, dass es sich um einen Mehlsackanhänger aus der DDR handeln muss. Unter dem Loch zur Aufhängung findet sich die Produktangabe „Roggenmehl Type 997“. Das Produkt wird mit der Gewichtsangabe „75kg“, mit der Artikelnummer und mit der Feuchtigkeitsangabe „Feuchtigkeit nicht über 15%” spezifiziert. Die Mahlpost konnte jeweils mit einem Stempel hinzugefügt werden. Unter dem Trennstrich befinden sich die Informationen, zur Produktionsstätte. „Erich Weber“, „Mühle Schönewalde“, üb. Herzburg (Elster)“, „Fernruf Nr. 53“.
Die heute noch existierende Windmühle wurde im Jahre 1835 oder 1855 zunächst in Königs Wusterhausen errichtet. Sie wurde dort zwischen 1865 und 1879 das erste Mal abgebaut. 1908 wurde sie wegen ungünstiger Windverhältnisse erneut abgebaut. 1928 musste schließlich der Mühlenbetrieb eingestellt werden. Müller Erich Weber setzte die Mühle 1930 nach Schönewalde um. Im Folgejahr wurde diese Mühle zu einer Paltrockwindmühle umgebaut und schließlich 1941 in Betrieb genommen. Noch bis 1972 wurde in der Mühle Mehl gemalen. 1980 wurde die Mühle der Stadt Schönewalde geschenkt, welche seit 1992 als Schaumühle sporadisch betrieben wird.

Ereignisse

Wurde genutzt
Wo: Paltrockwindmühle Schönewalde (Elbe-Elster)
Wann: 1970-1980
Schlagworte: "Eulenspiegel" (Satirezeitschrift), Etikett, Getreide, Mehlsackanhänger, Roggenmehl, Warenkennzeichnung
Material/Technik: Pappe
Abmessungen: 7,6 x 4 cm
CC-Lizenz: CC BY-NC-SA
Stand der Information: 27.12.2024