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Langenlipsdorf

Langenlipsdorf

Beschreibung

Der Mehlsackanhänger hat die ungewöhnliche Form eines länglichen, unregelmäßigen Fünfecks. Der Rahmen sowie Schrift und Bild sind in brauner Farbe auf weißem Grund gedruckt. Das Bild, das den größten Teil des Mehlsackanhängers einnimmt, zeigt einen säenden Bauern. Darunter steht in Anlehnung daran „AUS GUTEM FLÄMINGROGGEN“. Diagonal auf einem Balken ist die offizielle Produktinformation „ROGGENMEHL TYP 997“ zu lesen. In der Umrahmung ist der Name der Mühle und des Besitzers genannt: „ERNST SEYDEL GETREIDEMÜHLE LANGENLIPSDORF“. Auf der Rückseite findet sich die Information, dass Roggenmehl mit der Type 997 im Zweiten Weltkrieg üblich gewesen sei. Es wird der Vergleich zu Mohs gegeben und ein Ausmahlungsgrad von 80-90%. Diese Information schrieb Herbert Kohn am 21.11.88 mit Bleistift auf den Anhänger.
In Langenlipsdorf ist seit dem 16. Jahrhundert ein Windmüller nachweisbar. Im 19. Jahrhundert ist neben der Getreidemühle auch eine holländische Schneidemühle nachweisbar. Der Bau einer zweiten Windmühle wurde nicht gestattet. Ein Foto des Mühlenfotografen Günther Rapp aus dem Jahr 1972 zeigt die Paltrockmühle als Ruine.

Ereignisse

Wurde genutzt
Wo: Langenlipsdorf
Wann: 1934-1945
Schlagworte: "Eulenspiegel" (Satirezeitschrift), Etikett, Mehl, Mühle, Roggen, Warenkennzeichnung
Material/Technik: Pappe
Abmessungen: 9,70 x 6,70 cm
CC-Lizenz: CC BY-NC-SA
Stand der Information: 08.09.2024