Der Mehlsackanhänger ist auf beiger Pappe gedruckt und hat oben zwei abgeschnittene Ecken. Zur besseren optischen Unterscheidung der Ware verläuft ein vertikaler Streifen, der aufgrund des Alters grau erscheint. Über dem Loch zur Aufhängung ist die Druckerei „Kloss&Co Mühlhausen“ angegeben. Neben dem Loch ist die Gewichtsangabe mit 75 kg genannt. Es folgt der Produktionsort mit „Mühle Rudolf Tiemann Goldberg/Meckl“ genannt. Zwischen zwei Trennstichen stehen die Produktangaben mit „Weizenmehl Type W 405“, die Warennummer und die Feuchtigkeitsangabe. Ganz unten konnte die Mahlpostnummer hinzugefügt werden. Auf der Rückseite wurde mit Bleistift „Sattlerei“ notiert.
Der Mühlenstandort der Goldberger Windmühle existiert seit 1838. Nach einem Brand 1863 ist sie wieder aufgebaut worden und war bis 1953, zuletzt ohne Flügel, in Betrieb. Nach einigen Jahren des Verfalls begannen 1986 Restaurierungsarbeiten, die jedoch 1990 eingestellt werden mussten. 15 Jahre später wurde die Mühle erneuert.